Snooker

Für Snookerbegeisterte in Schleswig und Umgebung

im Casino 5 Stars / Mühlenberg 18 / Fahrdorf / direkt an der B 77  am M&M Center  (24h)

Snooker

Über Snooker

Der Name Snooker bezieht sich auf eine „Snooker“ genannte Spielsituation, in der ein Spieler einen Ball, den er laut Regeln anspielen müsste, nicht auf direktem Wege an dessen äußersten Enden anspielen kann und so zu einer schwierigeren Lösung gezwungen ist (er wurde „gesnookert“). Das Wort „snooker“ hat aus dieser Bedeutung heraus auch im übertragenen Sinne Eingang in die englische Sprache gefunden (to snooker somebody: „jemanden sperren, behindern“).

Snooker hat, verglichen mit anderen populären Formen des Billards, einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad und stellt größere Anforderungen an die spieltaktischen Fähigkeiten der Spieler. Die höhere technische Schwierigkeit ergibt sich hauptsächlich aus der im Vergleich zu vielen anderen Billardvarianten größeren Fläche des Spieltisches, aus dem kleineren Durchmesser der Kugeln und daraus, dass die Taschen weiter in die Banden eingezogen und enger sind als etwa beim Poolbillard. Das abwechselnde Anspielen von roten und nicht-roten Bällen und das angestrebte Spiel auf den höchstwertigen (schwarzen) Ball erfordert darüber hinaus ein hohes Maß an Kontrolle über den weißen Spielball.

 

Der Tisch

Der offizielle Turnier-Snookertisch ist ein 12-Fuß-Tisch. Sein Spielfeld hat die Abmessungen 3556 × 1778 mm (jeweils +/-13 mm) und ist damit – wie auch andere Billardtische – doppelt so lang wie breit. Die Höhe des Spieltisches liegt zwischen 851 mm und 876 mm. Snookertische sind bis zu 1500 kg schwer.

Die durchgezogene Linie am Fuß des D (Baulk-Line) ist 737 mm von der Fußbande entfernt. Das D hat einen Radius von 292 mm. Die Aufsetzmarke für den schwarzen Ball ist 324 mm von der Kopfbande entfernt. Die Aufsetzmarke des pinkfarbenen Balls liegt genau in der Mitte zwischen der Aufsetzmarke von Blau (Mittelpunkt des Tisches) und der Kopfbande.

180px-Snooker_table_drawing_2.svg Grundaufstellung der Bälle beim Snooker

 

Die Spielfläche und die Banden von Snookertischen sind bei Turnieren mit grünem, hochflorigem Kammgarn-Tuch überzogen, dessen Tuchnoppe von der Baulk-Line in Richtung des schwarzen Spots gebürstet wird. Unter dem Tuch befindet sich eine bis 5 cm dicke Schieferplatte, die im Allgemeinen aus fünf Teilen besteht, wobei die Übergänge zwischen den Teilplatten wie beim Billardtisch bearbeitet sind. An den Banden befinden sich Naturkautschukleisten unter dem Wolltuch, die das kontrollierte Auslaufen der Bälle aus den Banden ermöglichen. Snookertische sind üblicherweise nicht mit einer elektrischen Heizung wie bei manchen anderen Billard-Varianten ausgestattet.

Der Aufbau des Tisches vom Anstoßbereich nach oben:

  • Baulk-Line mit dem aufgezeichneten D, hier liegen der gelbe, braune und grüne Ball, aus dem D wird angestoßen
  • Center-Spot für den blauen Ball
  • Pyramid-Spot für den pinkfarbenen Ball
  • Triangle, das Dreieck mit den roten Bällen, oft nur Tri genannt
  • Black-Spot für den schwarzen Ball

Die roten Bälle werden möglichst nah am pinkfarbenen Ball aufgesetzt, ohne ihn zu berühren.

Zur Ausstattung des Snookertisches gehören auch einige Verlängerungshilfen, die in Halterungen unter dem Tisch aufbewahrt werden. Sie bestehen aus einem queue-ähnlichen Griff und einer Auflage. Je nach der Form dieser Auflage heißen diese Hilfen Rest, Hook Rest, Swan oder Spider. Außerdem gibt es noch eine zusätzliche Teleskopverlängerung zum Aufstecken auf das Spieler-Queue. Die Spieler benutzen diese Hilfen in Situationen, in denen sie aufgrund der Größe des Tisches oder der Lage der Bälle ihre Auflagehand nicht so positionieren können, dass sie den Spielball problemlos erreichen können.

 

 

 

 

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